Ein Sozialberuf

Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine Ausbildung zur / zum staatlich geprüften Kinderpflegerin/ Kinderpfleger mit der Qualifikation zur Kindertagespflege als Tagesmutter/ Tagesvater

Das besondere Berufsbild

Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger arbeiten als pädagogische und pflegerische Ergänzungskräfte, die in sozialpädagogischen Einrichtungen oder Familien Hand in Hand mit Erzieherinnen/ Erziehern u.a. zusammenarbeiten. Neu ist, dass im Rahmen der Ausbildung die fachliche Qualifikation für die Kindertagespflege vermittelt wird.

Hiberniakindergarten - Außenanlage

In der Kinderpflegeausbildung lernen die Schülerinnen und Schüler die Erziehung und Versorgung des Kindes und Jugendlichen kennen. Sie haben Unterricht in den Fächern Sozialpädagogik, Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheitsförderung, Sport, Musik, Eurythmie und textiles Gestalten. Hier erwerben sie die notwendigen Kompetenzen, die für die Versorgung, Erziehung, Förderung und Begleitung im sozialpädagogischen Arbeitsfeld nötig sind.

In mindestens 16 Praxiswochen lernen die Schülerinnen und Schüler in Absprache mit der Schule und nach Interessenschwerpunkt verschiedene (sozial-) pädagogische Arbeitsfelder kennen: U 3-Gruppe, Waldorfkindergarten (obligatorisch im ersten und zweiten Praktikum), Kindergarten, Hort, Familie, Kindertagespflege und andere Tagesstätten, Jugendhilfeeinrichtung, heilpädagogische Schule, Wohngruppe und Heim, psychiatrische Einrichtung, Frauenhaus u.a. Jedes Jahr kommen neue Praxisorte dazu, weil die Schülerinnen und Schüler weitere Arbeitsfelder kennenlernen wollen.

Hier gehört die Sinnes-, Sprach-  und Sozialerziehung zur alltäglichen Arbeit, ebenso die Anleitung zu lebenspraktischen, spielerischen und musischen Tätigkeiten. Die Auszubildenden sorgen auch für das körperliche Wohl der Kinder/ Jugendlichen, planen Freizeitaktivitäten und Feste. Eine besondere Herausforderung stellen die Praktikumsplätze dar, in denen auch Jugendliche und/ oder (junge) Erwachsene betreut werden. Hier zeigen die Schülerinnen und Schüler ihre Autorität und persönliche Belastbarkeit.

Zu jedem Praktikumsblock gehört eine Beschäftigungsprobe, die sogenannte „Tätigkeit“, ein Portfolio und eine Kinderbeobachtung. Hier werden die persönlichen Lernschritte und Kompetenzen gezeigt und dokumentiert. 

Dass die Schülerinnen und Schüler, die sich für die Kinderpflegeausbildung interessieren, Freude am Umgang mit Kindern (und ggf. mit Jugendlichen) haben, wird selbstverständlich vorausgesetzt. Wegen der Vielfalt der Anforderungen ist es wichtig, dass sie kontaktfreudig, sprachgewandt, seelisch beweglich, flexibel und altersentsprechend selbstständig sind. Die Abschlussprüfung besteht aus einer Beschäftigungsprobe im letzten Praktikum und zwei Klausuren.

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