Ab ins Rampenlicht

Die Schülerinnen und Schüler der Maßschneiderei präsentieren ihre geschneiderten Kleidungsstücke professionell auf einem Laufsteg. Es gibt viel zu tun bevor es logehen kann.

Keine Hochzeit - hier geht es nur ums Kleid!

Eine Reihe an Vorbereitungen müssen vorab getroffen werden, wie zum Beispiel die Abfolge der einzelnen Läufe, die farblich/ thematisch aufeinander abgestimmt sind, Änderungen an den vorzuführenden Kleidungsstücken, damit diese dem Model auch passen, bis hin zu einer thematisch angepassten Aktion zur 60-Jahrfeier der Hiberniaschule: das Nähen von Pettycoats.

Auch Hochzeitskleidung wird in der Schneiderei gefertigt.

Die Schülerinnen und Schüler helfen tatkräftig bei der Planung und Organisation mit. Wenn der große Tag näher rückt, werden die Proben in den Saal verlegt, wo es dann ans Lauftraining geht. Nach ein paar Proben ist es dann endlich so weit. Der Tag der Modenschau ist gekommen.

Die Schneiderinnen und Schneider sind etliche Stunden vor Beginn der Show im Saal. Sie richten sich hinter der Bühne so ein, dass in der Hektik alles bereit liegt, um sich schnell umziehen zu können. Zur Orientierung werden Ablaufpläne geschrieben, ausgedruckt und aufgehängt. Frau Nüßgen und einige freiwillige Helferinnen zaubern perfektes Bühnen-Make-up, das die Schüler/innen wie professionelle Models aussehen lässt. Die Haare werden auch noch gekämmt, drapiert und gestylt.

Nun kann die große Show beginnen

Der Saal füllt sich und die „Models“ alias Schneider/innen werden so langsam immer aufgeregter. Jedes Model hatte 3 bis 4 Läufe mit verschiedenen Partnern zu absolvieren. Es gibt immer einen festgelegten Gang mit verschiedenen Stopps.

Wenn das Licht ausgeht und die Musik beginnt, treten die ersten Schüler auf den Laufsteg und nach einem ersten großen Applaus vergessen die Schneider/innen jegliche Aufregung. Nach jedem Lauf muss man sich in Windeseile umziehen, um noch rechtzeitig zum nächsten Lauf bereit zu stehen.

Da bei manchen Schüler/innen kaum Zeit zwischen den einzelnen Gängen ist, helfen die Meisterinnen tatkräftig beim Umziehen mit. Es gibt immer auch ein paar Pannen, die die Schüler/innen dann mit Bravour meistern. Wenn jemand nicht rechtzeitig auf Position ist, um seinen Gang zu laufen, springt spontan jemand anderes ein. Patzer beim Laufen werden mit Charme und einem Lächeln ausgeglichen.

Wenn die Show dann nach einer guten Stunde vorüber ist, gibt es reichlich Applaus und alle „Models“ treten noch einmal auf die Bühne und genießen die Anerkennung. Zu Recht, denn es ist eine großartige Leistung - vom Entwerfen und Nähen der Modelle bis zur Präsentation auf dem Laufsteg.

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