Ab in den Wald

Das Forstpraktikum der 7. Klasse steht wie der Auftakt in der Reihe der Kurse im Bereich Holzverarbeitung.

Zwei Wochen Waldarbeit

Die Klasse fährt gemeinsam für 14 Tage in ein Jugendwaldheim, um dort angeleitet durch den Förster und seine Forstarbeiter den Wald als ökologisches System und in seiner ökonomischen Bedeutung arbeitend zu erfahren.

typische Forstarbeit

Nach dem gemeinsamen Frühstück folgt jeden Morgen eine Unterrichtseinheit, in der der Förster oder einer seiner Mitarbeiter für die Schüler Aspekte der Forstwirtschaft darstellt und diese mit ihnen bespricht. Das reicht vom Wachsen eines Baumes über das fachgerechte Fällen bis zu spannenden Darstellungen der Tiere des Waldes.

Im Anschluss verteilen die Schüler sich in Gruppen, die in Begleitung eines Forstarbeiters Arbeiten im Wald oder auf dem Hof durchführen. Dazu gehört die Werkzeugpflege genauso wie das Freischneiden einer Schonung, das Fällen und Entasten von Bäumen, die Pflege von Waldwegen, Pflanzungsarbeiten oder der Bau von Zäunen. Eine weitere Gruppe hat „Hausdienst“ und hilft beim Putzen und Kochen.

Der Einsatz der Gruppen wechselt täglich, so dass jeder mit allen Arbeiten Erfahrungen sammeln kann. Die Mittagspause findet je nach Einsatzort im Wald oder im Waldheim statt. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, bei einem Einsatz im Dezember in einer Waldarbeiterhütte sich an einer dampfenden Suppe die kaltgewordenen Finger zu wärmen!

Der arbeitsreiche Tag schließt mit dem Schreiben der Berichte für das Werkstattwochenbuch ab. An den Abenden und den Wochenenden ist gestaltete Freizeit, die für Unternehmungen im Heim oder Ausflüge genutzt werden kann.

Im Forstpraktikum erleben die Schüler den Wald in seiner ökologischen Bedeutung für uns Menschen, lernen aber gleichzeitig den Forst und seine Bäume als Quelle des Materials kennen, mit dem sie in den holzverarbeitenden Unterrichten gearbeitet haben und vor allem arbeiten werden. Wer den Lebensweg eines Baumes vom Sämling bis zur Fällung, die Entstehung von Ästen und Verwachsungen und den wirtschaftlichen Wert des Waldes kennengelernt hat, kann bewusster und oft gerichteter mit Holz arbeiten.

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